Kalendarium
der besonderen Ereignisse

Hier finden Sie Aktuelles und Archiviertes über das ensemble acht, wie:
Uraufführungen, Ausgrabungen,
ausgewählte Konzerte, CDs usw.


Archiv:
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August 2012
Licht und Schatten
8. August 2012, 19. Uhr Jever-Schloss

Das 1874 komponierte viersätzige Klavierquintett c-moll op.16 von Hermann Goetz trägt das Motto „Und wenn der Mensch in seiner Qual verstummt, gab mir ein Gott zu sagen, was ich leide“ und ist nach vielen Jahren wieder auf dem Konzertprogramm des ensemble acht. Das Quintett mit seinen schwelgerisch, jugendlich dramatischen Ausbrüchen und schönen lyrisch-gesanglichen Themen kommt in Ostfriesland allerdings wahrscheinlich zum ersten Mal zur Aufführung. Dazu Werke von Mozart, Schubert und Schäfer.


April 2012
Reflexionen über Brahms – Uraufführungen
27. April, 19.30 Uhr - Jenisch Haus Hamburg, Museum für Kunst und Kultur an der Elbe

In Annäherung an das Thema von Johannes Brahms aus dem 4. Satz der 1. Sinfonie – bekannt als Erkennungsmelodie des „Hamburg Journals“ des Fernsehsenders NDR 3 – haben acht Hamburger Komponisten für das ensemble acht komponiert. Alle Komponisten leben und arbeiten in Hamburg , z.B. in der Akademie der Künste, der Hochschule für Musik und Theater, in der Gesellschaft für Neue Musik Hamburg und der freien Szene. Es sind: Dieter Einfeldt, Arun dev Gauri, Peter Michael Hamel, Thomas Jahn, René Mense, Ruta Paidere, Stephan Peiffer und Stefan Schäfer.


Januar 2012
Dr. Sound im Einsatz
14.1.2012 Stadtteilschule Mümmelmannsberg
15.1.2012, Fabrik – Altona
16.1.2012, Gesamtschule Stellingen
21.1.2012, Jenfeld-Haus
22.1.2012, Bürgerhaus Wilhelmsburg
(jeweils 15.30 Uhr)

Die Elbphilharmonie ist zwar noch nicht fertig gestellt, aber die Elbphilharmoniekonzerte veranstalten mit dem genialen Klangforscher Dr. Sound bereits Kinderkonzerte der besonderen Art.
Im Januar spielt das ensemble acht Werke von Richard Strauss, Wolfgang Amadeus Mozart, Giochino Rossini und Paul Hindemith.
Außerdem dabei: Sebastian Dunkelberg (Moderation), Georg Münzel (Dr. Sound) und Angela Gerrits (Konzeptmitarbeit und Dialoge)


Dezember 2011
Eylar - The Temptation of St. Anthony
2. Dezember 2011, 19.30 Uhr - Jenisch Haus Hamburg, Museum für Kunst und Kultur an der Elbe

Seit der ersten Begegnung des Leo Eylar (*1958) mit dem ensemble acht im Jahre 2003, gibt es eine besondere Partnerschaft zwischen dem Ensemble und dem amerikanischen Komponisten. Erstmals musizieren die Musiker das 1990 entstandene Streichquartett „The Temptation of St. Anthony“.


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September 2011
20 Jahre ensemble acht
17. September 2011 – Die Feier

Unglaublich – aber wahr! Das Oktett ensemble acht existiert tatsächlich seit 20 Jahren!
Und fast alle aktuellen Musiker des Ensembles waren schon von Anfang an dabei. Andere Formationen begehen einen solchen Jahrestag mit großen Festkonzerten o.ä.
Die Musiker des ensemble acht hingegen besinnen sich auf die Anfänge im Jahre 1991. Da begann alles in angenehmer Atmosphäre bei gutem Speis’ und Trank. Nur wird diesmal an einem anderen Ort gefeiert …


20 Jahre ensemble acht (1991-2011)
von Ingo Zander

Das ensemble acht verdankt seine Existenz eigentlich einer Ferienlaune. Ein paar junge Musiker wollten in der Sommerpause Kammermusik machen, wenn möglich das Schubert Oktett spielen. Und tatsächlich fanden sich fünf Streicher, ein Klarinettist, ein Hornist und ein Fagottist in Dänemark ein, probten eine Woche und gaben ein Konzert. Danach hatte sich etwas verändert:
Man hatte sich mit Respekt an eine der ganz großen Kompositionen gewagt und ein Füllhorn großer und kleiner Geheimnisse entdeckt. Sich dem Geist dieses Werkes zu nähern, faszinierte - und die einzigartigen Ausdrucksmöglichkeiten der Oktettbesetzung zu erleben, begeisterte.
Man war auf den Geschmack gekommen und es sollte unbedingt weitergehen.

So wurde das Oktett von Franz Schubert 1991 gewissermaßen zum Taufpaten des ensemble acht und begleitet das Ensemble seit mittlerweile zwei Jahrzehnten durch Konzertsäle und Aufnahmestudios.
In wenigen Jahren entwickelte sich das ensemble acht zu einer der profiliertesten Formationen für groß besetzte Kammermusik.
Leidenschaftliches Musizieren mit vollem sinfonischen Klang, feinsinniger Differenziertheit und stilistischer Wandlungsfähigkeit attestiert die Fachpresse den Konzerten und Aufnahmen des ensemble acht.

Zu Beginn der 90-er Jahre lag der Fokus der Ensemblearbeit zunächst auf den Glanzlichtern des klassisch-romantischen Oktett- und Septettrepertoires. Später spürte das Ensemble wertvolle verschollene Werke auf und präsentierte auch Stücke in kleinerer Besetzung.
Die Konzerttätigkeit weitete sich aus, Festivalauftritte standen an und die ersten CDs wurden produziert.

Bald zeigten zeitgenössische Komponisten Interesse an der Arbeit des Ensembles.
Mit dem ersten Kompositionsauftrag des ensemble acht 1995 an Detlev Glanert wurde der Weg zu einer neuen Ensembleidentität geebnet: Viele andere Komponisten ließen sich anregen und schrieben in Widmung an das ensemble acht neue Oktette.
Ein großer Teil dieser Werke verdankt ihre Entstehung der organisatorischen und finanziellen Unterstützung des Vereins kammermusik heute e.V.

Der Anteil Neuer Musik in Konzert und Repertoire ist seit Ende der 90-er Jahre ständig angewachsen, inspiriert auch aus den eigenen Reihen. Denn der Klarinettist Guido Schäfer ist auch ein international erfolgreicher Arrangeur und der Kontrabassist Stefan Schäfer ein preisgekrönter Komponist.
Trotz dieser Entwicklung versteht sich das ensemble acht eben nicht als Spezialensemble für Neue Musik, sondern bleibt in der klassisch-romantischen Musik verwurzelt.

Der Anspruch des ensemble acht ist es, Musik aller Epochen in erstklassiger Interpretation darzubieten, im Kontakt mit zeitgenössischen Komponisten neue Ausdrucksmöglichkeiten zu suchen und Grenzen zu verschieben.
Die Hilfe, die das ensemble acht auf diesem Weg seit Jahren vom Verein kammermusik heute e.V. erhält, ist unschätzbar und die Zusammenarbeit stets partnerschaftlich und vertrauensvoll.

ARTIKEL ALS PDF: HIER


Juni 2011
Owl für Klavierquintett
Hamburg – 4. Juni 2011, 17.00 Uhr Blankenese-Gemeindesaal
Quickborn – 5. Juni 2011, 18.00 Uhr, Heinrich-Hertz-Aula

Nach „Soltane“ für Streichquintett, „Transit“ für Oktett, „Die Glieder der Kette“ für Streichtrio und Harmonium wagt sich das Ensemble Acht mit „Owl“ für Klavierquintett bereits an die vierte Komposition seines Ensemblebassisten.
Das Wahrzeichen der Stadt Quickborn - die Eule (engl. „Owl“) - hat die Anregung zum Titel gegeben. Die Grundstimmung der Komposition ist eher unbehaglich, allerdings steht das Bild von einer imaginären Welt einer Eule nur am Anfang der Komposition, verselbständigt sich dann aber zunehmend. Ein Forellenquintett darf dann in dieser Besetzung natürlich nicht fehlen.....


April 2011
„Und in die neue Welt...“ - Oktettpremieren
15.April 2011, 19.30 Uhr - Jenisch Haus Hamburg, Museum für Kunst und Kultur an der Elbe

Drei völlig unterschiedliche Oktettpremieren präsentiert das Ensemble in einem Konzert.
Bereits in den 90er Jahren hat das ensemble acht in unzähligen Konzerten das Oktett B-Dur op.62 von Ferdinand Thieriot (1838-1919) zur Aufführung gebracht – außerdem die Ersteinspielung des Werks vorgenommen (thorofon). Jetzt bringt das Ensemble erstmals Thieriots zweites Oktett in d-moll zur Aufführung.
Amherst chambers – Variationen für Oktett ist der Titel der neuesten Komponisten von Jobst
Liebrecht (*1965). Der in Berlin lebende Komponist hat sich dabei von einem Gedicht der
amerikanischen Dichterin Emily Dickinson inspirieren lassen. Es ist ein Kompositionsauftrag
des Vereins kammermusik heute e.V..
Last but not least: Der Ensembleklarinettist und –arrangeur Ulf-Guido Schäfer hat sich zum zweiten Mal an ein Werk von Antonin Dvorák (1841-1904) gemacht. Nach seiner wunderbaren Bearbeitung der „Tschechischen Suite“ (auf CD erschienen bei Dabringhaus & Grimm), war jetzt die „Amerikanische Suite op.98b“ an der Reihe.


September 2010
Die Glieder der Kette
24.September 2010, 19.30 Uhr - Jenisch Haus Hamburg, Museum für Kunst und Kultur an der Elbe

Zur Saisoneröffnung der Kammerkonzerte im Weißen Saal des Jenisch Hauses spielt das ensemble acht und rückt dabei mit dem Harmonium ein ebenso reizvolles wie selten zu hörendes Instrument in den Mittelpunkt.
Die berühmten Bagatellen op.47 von Antonin Dvorak (1841-1904) für Streichtrio und Harmonium und das 2005 in der selben Besetzung entstandene Werk „Die Glieder der Kette“ von Stefan Schäfer (*1963) - Kontrabassisten des Ensembles – stehen auf dem Programm.


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VORGESTELLT:
Seit 2008 ist Christian Kunert der Fagottist des ensemble acht – Zeit, ihn zu präsentieren:

Christian M. Kunert wurde 1983 in Esslingen geboren. Er studierte an der Hochschule für Musik in Würzburg Fagott bei Prof. Albrecht Holder sowie Klavier bei Prof. Bernd Glemser. Während seiner Ausbildung wurde er mit so vielen Preisen und Ehrungen bedacht, dass es sich das ensemble acht nicht nehmen lassen konnte, ihm eine weitere Auszeichnung – wirklich erster Klasse – zukommen zu lassen: im ensemble-internen Sprachgebrauch ist ihm ehrfurchtsvoll augenzwinkernd der Beiname „DER PREISTRÄGER“ zuerkannt worden.

Christian Kunert gewann unter anderem den Südwestdeutschen Kammermusikpreis, sowie den Sat 1 Fernsehpreis „classic for kids“, den Kulturpreis Bayern, den Eduard Söring Preis und den Orchesterpreis der Hamburgischen Staatsoper. Preisträger war er ebenfalls beim Theodor-Rogler Kammermusik-Wettbewerb und beim internationalen Musikwettbewerb „Pacem terris“. Herausragend sind die Auszeichnungen, die ihm 2008 beim Musikwettbewerb der ARD zugesprochen wurden: Hier wurde er Preisträger für „Fagott solo“ und gewann darüber hinaus den begehrten Publikumspreis. Bereits als 20-Jähriger wurde er im Jahr 2003 Mitglied des Orchesters des Staatstheaters Stuttgart. Seit 2005 ist er Solo-Fagottist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Als Solist trat er mit so bekannten Klangkörpern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Philharmonikern Hamburg und dem Münchner Kammerorchester auf. Seit 2009 macht er auch als Lehrer auf sich aufmerksam: Christian Kunert ist Dozent am Hamburger Konservatorium und Lehrbeauftragter für Fagott an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Achtung: wer mit dem Auto die Alpen überquert, der sollte wachsam sein. Denn es kann ihm passieren, von Christian Kunert überholt zu werden – auf dem Fahrrad versteht sich. Denn „DER PREISTRÄGER“ sucht allerorts die Herausforderung. Mit seinem Carbon-Rennrad hat er bereits 4 Alpenpässe an einem Tag bezwungen, weite Strecken der Tour de France abgefahren und reichlich Bekanntschaft mit dem Asphalt machen müssen (Autsch!!!). Und auch im ensemble acht verfolgt er einen außergewöhnlichen Plan: Die Interpretation des „Forellenquintetts“ – als Pianist !!

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Ständiger Gast im ensemble acht ist Gerhard Kunert, Vater des „Preisträgers“.

Er besucht jedes ensemble acht-Konzert und ist als Vorausreisender „LOCATION SCOUT“ in Fragen von Restaurantbuchung und Logistik unentbehrlich geworden.

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Juni 2010
Oriol Cruixent - Achterbahn – Uraufführung
11. Juni 2010, 19.30 Uhr - Jenisch Haus Hamburg, Museum für Kunst und Kultur an der Elbe

Der spanische Komponist Oriol Cruixent schreibt für das ensemble acht ein neues Oktett. Über sein Kompositionsvorhaben äußert sich Cruixent:
„Mehrdeutigkeit ist eine der reizendsten und interessantesten Möglichkeiten jeder Sprache. Es handelt sich hiermit um ein Oktett, also acht Individuen. Das Ensemble heißt ja „Acht“. Da schien es mir sinnvoll, das Werk als eine fantastische Reise zu gestalten durch verschiedene Welten und Stimmungen. Was ist das denn sonst, wenn nicht eine wahre Achterbahn?“

Manuel de Falla – Der Dreispitz
bearbeitet für Oktett von Ulf-Guido Schäfer
11. Juni 2010, 19.30 Uhr - Jenisch Haus Hamburg, Museum für Kunst und Kultur an der Elbe

Nach diversen Oktettbearbeitungen (u.a. Haydn, Mozart, Beethoven, Dvorak) hat sich der Klarinettist des Ensembles, Guido Schäfer, den Dreispitz des Komponisten Manuel de Falla vorgenommen. Im Rahmen einer spanischen Nacht wird diese Bearbeitung erstmals erklingen.


Februar 2010
Horntrios
20. Feb. 2010, 19.30 Uhr – Reinbek, Schloss

Das ensemble acht gastiert auch regelmäßig in kleinerer Besetzung. Im Reinbeker Schloss wird das ensemble acht um den Hornisten Christoph Moinian Horntrios von Wolfgang Amadeus Mozart, Lennox Berkley und Johannes Brahms aufführen.
Als Gast wird erstmals Eberhard Hasenfratz als Pianist im ensemble acht mitwirken.

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November 2009
Naturhorn – Ventilhorn
6. Nov. 2009, 19.30 Uhr - Jenisch Haus Hamburg, Museum für Kunst und Kultur an der Elbe

Beethovens Sextett Es-Dur op. 81b und das Divertimento F-Dur KV 247„Erste Lodronische Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart stehen auf dem Konzertprogramm in der Besetzung zwei Hörner und Streicher. Dabei werden Christoph Moinian und als Gast Oliver Kersken das Spiel auf Naturhorn (Ventilhorn) und Naturhorn (Mozart) gegenüberstellen.


September 2009
Beethoven – Septett op. 20 – Klassiker wieder im Programm
19.09.2009, 20.00 Uhr - Wasserburg a. Inn, Rathaussaal
20.09.2009, 18.00 Uhr - Schwäbisch Hall, Arche – Sonnenhof

Neben dem Schubert-Oktett bleibt das Beethoven-Septett der große Klassiker im Repertoire des ensemble acht!


Mai 2009
Eylar – Suite for Bassoon & String Quartet
15. Mai 2009, 19.30 Uhr - Jenisch Haus Hamburg, Museum für Kunst und Kultur an der Elbe

Der amerikanische Komponist Leo Eylar (*1958 ) hatte im Jahre 2003 für das ensemble acht die „Klee Pictures“ für Oktett komponiert. In der Probenarbeit mit dem ensemble acht entstand bei Eylar die Idee zu einem Fagott-Quintett.
Jetzt steht die „Suite for Bassoon & String Quartet“ erstmals mit Christian Kunert, dem Fagottisten des Ensembles, auf dem Programm.

Stefan Schäfer - Transit für Oktett  - Uraufführung
17. Mai 2009, 18.00 Uhr – Quickborn, Heinrich-Hertz-Aula

Ensemblemitglied Stefan Schäfer hat seit vielen Jahren große Erfolge mit seinen Kompositionen für das Instrument Kontrabass. Sie werden weltweit aufgeführt und wurden mit Preisen in England und den USA ausgezeichnet. Er erhielt zahlreiche Kompositionsaufträge, schrieb Kammermusik, Lieder, sowie Musik für Theater und Hörspiel.  Im Jahre 2004 schrieb Schäfer als Auftragswerk der Philharmoniker Hamburg sein erstes Werk für großes Orchester.

Nach Soltane ist Transit sein zweites Werk für das ensemble acht.

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Oktober 2008
Selkis Riefling - Oktett  - Uraufführung
24.10.2008, 19.30 Uhr - Jenisch Haus Hamburg, Museum für Kunst und Kultur an der Elbe

Selkis Riefling wurde 1983 in Darmstadt geboren und spielt seit ihrem 7. Lebensjahr Geige. Als 12-jährige begann sie mit dem Komponieren und erhielt drei Jahre später ihren ersten Kompositionsunterricht bei Cord Meijering. Im Jahr 2000 wurde sie Preisträgerin des Bundeswettbewerbes "Schüler Komponieren". 2002 nahm sie ihr Kompositionsstudium bei Theo Brandmüller und ein Geigenstudium bei Pierre-Eric Monnier in Saarbrücken auf. Kompositorische Anregungen erhielt sie u.a. von Toshio Hosokawa und Moritz Eggert. 2003 war sie Stipendiatin der "Da Ponte-Stiftung". Seit 2005 studiert sie Violine an der Hamburger Musikhochschule.

Ihre Werke wurden u.a. beim SR-Festival "Musik im 21.Jahrhundert" und bei den "Tagen für Neue Musik" in Darmstadt aufgeführt. Aufnahmen liegen beim Hessischen und Saarländischen Rundfunk vor.

Riefling über ihr neues Werk:
... Die Zuhörer sollten also nicht einen starken intellektuellen Kontext jedweder Art herzustellen versuchen, sie können sich dem Werk so rein sinnlich nähern. Dabei wird den meisten sicherlich auffallen, dass dem ca. 10-minütigen Stück ein eher heiterer, unverzagter Ausdruck zugrunde liegt. Das könnte dann mitunter daran liegen, dass sich (allerdings in äußerst dezenter Weise) einige jazzige oder tangoartige Gesten eingemischt haben. Diesem tanzhaften Element werden einige andere zunächst deutlich abgegrenzte Charaktere gegenübergestellt (skurril - choralhaft - flächig), die zunehmend miteinander verschmelzen.      


Juli 2008
Welt der Musik
NDR-Kultur – 08.07.2008, 21.00 Uhr

In einer Sendung des NDR-Kultur portraitiert Ludwig Hartmann das ensemble acht. Stefan Schäfer steht ihm dabei Rede und Antwort.


Juni 2008
Joseph Haydn (1732-1809) – Sinfonie Nr. 45 fis-moll „Abschiedssymphonie“
bearbeitet für Oktett von Ulf-Guido Schäfer
Quickborn – 15.6.08, 17.00 Uhr, Heinrich-Hertz-Aula

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Das ensemble acht gastiert in acht Jahren zum achten Mal bei den Freunden der Kammermusik in Quickborn. Stefan Schäfer erinnert sich in einem Artikel der Festschrift „50 Jahre Freunde der Kammermusik Quickborn“ (PDF)

Max Reger (1873-1916) – Klarinettenquintett A-Dur op.146 (1915)
Neun Jahre nachdem das ensemble acht das letzte Werk von Max Reger eingespielt hat, ist es endlich wieder auf dem Konzertprogramm.
Hamburg – 13./14.6.08, 19.30 bzw. 19.00 Uhr, Jenisch Haus

aus einer Rezension der „Signale für die Musikalische Welt“ von 1916:
„Über dem elegischen Werk ruht es wie der tiefe heilige Friede eines milden Herbstabends, den die letzten Strahlen der sinkenden Sonne in leuchtendes Gold kleiden. Nichts vom Kampf, nichts von allen problematischen Zügen, die uns am frühen Reger so fesselten, aber uns auch so schwere Rätsel aufgaben. Hier ist nichts, aber auch nichts Unverständliches, ist alles zwar in des Meisters eigener Sprache, aber in eine Form und Ausdrucksweise gekleidet, ist es so reiner und allgemeingültiger Menschheitsgehalt geworden, dass der zwingenden Gewalt dieser Schöpfung jeder erliegen muss. Melancholie und Resignation sind die Grundfarben des Werkes. Schönheit der Gestaltung und wundervoll abgeklärte Empfindung sprechen aus jeder Zeile zu uns.“


März 2008
Hugo Kaun (1863-1932) – Oktett F-Dur op.34 - Rarität
Regensburg – 14.03.2008, 19.30 Uhr, Wolfgang-Saal der Regensburger Domspatzen

Der Berliner Komponist Hugo Kaun zählt zu den letzten Vertretern der romantischen Schule. Er studierte in seiner Heimatstadt Klavier, aufgrund einer Fingerverletzung musste er aber die Virtuosenlaufbahn aufgeben. Er wirkte zunächst als Musikpädagoge, später als Chorleiter und Komponist. Im Jahre 1887 verlegte er seinen Wohnsitz in die USA nach Milwaukee. Dort entstand ein umfassendes Oeuvre für alle Musikgattungen.


Eylar – Klee-Pictures
Fulda – 12.03.2008, 20.00 Uhr, Aula der Alten Universität
Das Konzert wird vom Hessischen Rundfunk mitgeschnitten.

Der amerikanische Komponist Leo Eylar (*1958 ) hat im Jahre 2003 für das ensemble acht „Klee Pictures“ für Oktett komponiert. Nach einer Uraufführungsserie im Entstehungsjahr steht das Werk in 2008 wieder mehrfach auf den Konzertprogrammen des Ensembles.

„Klee-Pictures“ ist Eylars zweites Werk, das von Gemälden inspiriert wurde. Über seine dreisätzige Komposition, in der Paul Klees Bilder Kleiner Spaßvogel, Walpurgisnacht und Zwitschermaschine in Musik umgesetzt wurden, äußerte sich Eylar: „Ich empfinde die Bilder von Paul Klee als ungeheuer unterhaltend und verwirrend zugleich. Sein Sinn fürs Lineare lässt sich gut in musikalische Symbole übersetzen. Seine subjektive Sicht der Dinge gibt mir die Möglichkeit, Musik zu schreiben, die gleichzeitig auf mehreren Ebenen wirken kann.“

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Friedward Blume – Streichquintett op.163 - Uraufführung
Adendorf – Bücherhalle 14.10.2007

Der Cellist und Komponist Friedward Blume hat aus Anlass des Jubiläums der „Adendorfer Serenade“ ein neues Streichquintett komponiert. Blume, 1926 in Köln geboren, wirkte als Orchestermusiker, Kammermusiker und Pädagoge in München und Stuttgart.

Das ensemble acht wurde mit der Uraufführung der neuen Komposition betraut.


August 2007
Wilfried Hiller (*1941) – Duetti amorosi - wieder im Programm
Düsseldorf – Schloss Benrath 30.08.2007

Wilfried Hiller lebt in München und in Griechenland. Er ist einer der meistaufgeführten deutschsprachigen Komponisten der Nachkriegsgeschichte. Allein seine Opern „Der Goggolori“ und „Das Traumfresserchen“ erlebten bis heute jeweils über einhundert Aufführungen.

Für das ensemble acht hat er das Oktett „Duetti amorosi“ nach den Metamorphosen des Ovid komponiert. Das ensemble acht sorgte 1999 in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München für die Uraufführung.

Wie in anderen seiner Kompositionen ist die griechische Mythologie eine Quelle seiner Inspiration. Ein besonderer Reiz der sechssätzigen Komposition ist die Auswahl verschiedener Duo-Kombinationen, der Einsatz des Alphorns, sowie die Raum-Konzeption:

Die Musiker sind im ganzen Saal verteilt. Hiller dazu: “Ich liebe es für Musiker zu schreiben, die im Spielen gehen oder die sich ums Publikum herum postieren. So wird zum einen die Distanz Bühne-Publikum abgebaut, zum anderen hat man den Reiz wandernder Klänge. Ich liebe das genauso, wie ich mich von Düften einkreisen lasse. Das hat etwas Sinnliches.“

Das ensemble acht plant eine CD-Produktion mit Kammermusikwerken von Wilfried Hiller.


Juni 2007
Joachim Nicolas Eggert (1779-1813) – Sextett f-moll - Rarität
10.06.2006, Quickborn, Heinrich-Hertz-Aula

Eggert wurde im damaligen schwedischen Rügen geboren, erhielt seine musikalische Ausbildung ( Violine, Klavier und Harfe ) in Mecklenburg. Seine erste Anstellung fand er als Geiger an der Schweriner Hofkapelle in Ludwigslust, bevor er 1803 nach Stockholm zur dortigen Königlichen Hofkapelle wechselte. Später wurde er dort Kapellmeister und eine zentrale Gestalt im Stockholmer Musikleben.

Als Komponist war er Anhänger der Wiener Klassik. Er schrieb u.a. Vokalmusik, Kammermusik und Orchestermusik (u.a. vier Symphonien).


Mai 2007
Felix Weingartner (1863-1942) – Oktett/Sextett – neue CD bei cpo

Felix Weingartner studierte in Leipzig. Ein Begegnung mit Liszt war für ihn von großer Bedeutung, da ihm damit viele Wege für seine kompositorische Arbeit geebnet wurden.

Nach Wanderjahren in Königsberg, Danzig und Hamburg wurde er Hofkapellmeister in Mannheim und Berlin. Ab 1908 wurde er Nachfolger Gustav Mahlers als Direktor der Wiener Hofoper, zugleich Leiter der Konzerte der Wiener Philharmoniker.

Das Oktett und Sextett gehören zu den herausragenden Kammermusikwerken Weingartners. Seine Kompositionen stehen unmittelbar in der Nachfolge von Johannes Brahms. Das Sextett - dem befreundeten Lisztschüler Alfred Reisenauer gewidmet - gefällt durch seine weitläufige Großzügigkeit und die spätromantische Harmonik. Das Klavier ist nicht konzertant behandelt, sondern dem Streichquintett kammermusikalisch geschickt zugeordnet.

Im ebenfalls viersätzigen Oktett wird nach einem eröffnenden Allegrosatz das alte französische Volkslied „Voicy la mort“ zitiert. Im Menuett tritt das Horn melodisch in den Vordergrund, bevor ein rhythmisch zupackendes Allegro das Werk beschließt.


Stefan Schäfer - Soltane – Uraufführung -
18.05.2007, 19.30 Uhr - Jenisch Haus Hamburg, Museum für Kunst und Kultur an der Elbe

Stefan Schäfer, der Kontrabassist des Ensembles und Solobassist der Philharmoniker Hamburg, legt nach preisgekrönten Kompositionen nun ein Streichquintett für seine Kollegen vor.

Der Titel der Komposition hat mit Parsivals Kindheit zu tun. Nachdem Parsivals Mutter Herzeloide vom Tod ihres Geliebten Gahmuret hörte, zog sie sich mit Parzival in das einsame Gehöft Soltane zurück, welches durch hohe Berge und tiefe Wälder von der Welt abgeschnitten war. Sie lebten dort ohne Reichtum wie einfache Bauern mit wenigen Knechten. Parsival hatte eine sehr behütete Kindheit. Selbst seinen Namen und seine Abstammung erfuhr er erst später kurz vor seinem ersten Auftritt am Artushof.

Schäfer zu seiner Komposition: „Die Idee, in einer quasi paradiesischen Umgebung, in Unschuld und Unwissenheit aufzuwachsen, hat den Auslöser zu dieser Komposition gegeben. Jedenfalls hat mich dieser Gedanke sehr fasziniert. Zum Parsival-Epos und Wagners Oper gibt es keinerlei Anknüpfungspunkte.“

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November 2006
Dieter Glawischnig – Abstand - Uraufführung
17.11.2006, 19.30 Uhr - Jenisch Haus Hamburg, Museum für Kunst und Kultur an der Elbe

Der langjährige Leiter der NDR-Bigband Dieter Glawischnig hat im Auftrage des Vereins kammermusik heute e.V. für das ensemble acht ein Oktett komponiert. „Abstand“ heißt die neue Komposition des österreichischen Pianisten, Komponisten, Dirigenten und Hochschulprofessors.

Über sein neues Werk schreibt D. Glawischnig:„Abstand ist ganz handfest zu interpretieren: der Titel bezieht sich auf ein System von Intervallreihen, von der kleinen Sekunde bis zur großen Septim, jeweils von einem anderen, ansteigenden Ausgangspunkt übereinander geschichtet, der Titel hätte auch ‚Intervalltraining’ sein können. Es handelt sich um eine Idee, die mich schon länger beschäftigt, allerdings im improvisatorischen Umfeld. Der erste und ruhige Abschnitt dieses ‚work in progress’ verzichtet auf spezifische Jazzelemente und exponiert die Grundidee des Stückes auf ‚klassische’ Weise“.


Juli 2006
15. Geburtstag
Mit einem reinen Mozart-Programm feiert das ensemble acht beim Rheingau- Musikfestival mit zwei Konzerten am 28. und 29. Juli 2006 in der Basilika des Klosters Eberbach den 15. Geburtstag seines Bestehens.