CD 8.
ensemble acht: Felix Weingartner

Felix von Weingartner (1863–1942)
Sextett e-Moll, op. 33
Oktett G-Dur, op. 73


Oliver Triendl, Klavier

CPO 777 049-2


PRESSE

„Herrliche Einspielung!“

CLASSIC.COM

„Er muss ein eleganter Pultstar von durchaus moderner Anmutung gewesen sein - seine Musik ist es weit weniger: Wie häufiger in der Musikgeschichte (man denke nur an Wilhelm Furtwängler), stand auch bei Felix Weingartner das umfangreiche kompositorische Œuvre im Schatten seiner steilen Dirigenten-Karriere. 1863 im damals österreichisch-ungarischen Dalmatien geboren, studierte Weingartner in Graz und am namhaften Leipziger Konservatorium. Durch die Begegnung mit Richard Wagner bei der Bayreuther "Parsifal"-Uraufführung 1882 und vor allem durch seine weiterführenden Studien bei Franz Liszt in Weimar geriet Weingartner als Komponist ganz in "neudeutsches" Fahrwasser. Zudem war er ein versierter Pianist, reüssierte als Publizist und Berlioz-Herausgeber - und doch führten ihn seine Qualitäten als Orchesterleiter in erster Linie an die Pulte der Münchner Philharmoniker, der Wiener Hofoper und der dortigen Philharmoniker. 1942 starb er in seiner Schweizer Wahlheimat.

Dem Label cpo (das bereits vier Symphonien Weingartners herausgebracht hat), dem exzellenten Ensemble Acht sowie dem unermüdlichen Pianisten Oliver Triendl ist es zu verdanken, dass man jetzt auch zwei groß besetzte Kammermusik-Werke Weingartners kennenlernen kann. Und die Begegnung lohnt durchaus: Zwar ist Weingartners Idiom sicher als epigonal einzustufen, Anklänge an Wagner und Bruckner, auch an Schubert und Fauré sind unüberhörbar - das despektierliche Etikett "Kapellmeistermusik" verdient es indes keineswegs. Eine seltsam düster-verhangene Stimmung liegt über dem Oktett und mehr noch über dem Sextett (wann hätte man je so elegische Finalsätze erlebt?), fahle Totentänze werden allenfalls durch trügerische Heurigenmusik im Walzertakt aufgelockert - aber man weiß ja, dass dies nur zwei Seiten einer Medaille sind. Triendl und das Ensemble Acht, das sich 1991 in der Besetzung von Schuberts Oktett formierte, holen interpretatorisch, klanglich und dynamisch das Optimale aus dieser durchaus sperrigen Musik heraus - nur so machen Ausgrabungen Sinn.“

FRIDEMANN LEIPOLD, BAYERN 4 KLASSIK

„Das Ergebnis ist ergreifend!“    

DAS ENSEMBLE

„Ensemble acht play superbly and are given first-class sonics by cpo.“    

AMERICAN RECORD GUIDE